1996-2021 – Historisches und Aktuelles

Aus Platzgründen können hier nicht alle Stationen und Ereignisse in der  bewegten GREND-Geschichte dargestellt werden. Viele der zahlreichen Ideen, neuen Ansätze und Projekte mussten wieder eingestellt oder verworfen werden; zumeist aus finanziellen Gründen. Wer mehr dazu wissen möchte – es gibt so viele Geschichten noch zu erzählen….

2021

In diesem Jahr wurde das Zentrum, gemeinsam mit seinem Erfolgsstück “Freunde der italienischen Oper” und dem TPZ Ruhr, 25 Jahre jung.

Die 17. Ausgabe seines Literatur-Festivals „Literatürk“ im November.stellt sich die Frage “War was?”.

Trotz den andauernden Einschränkungen durch Corona fand in und ums Grend ab Sommer so einiges statt. Alte Kooperationen wie z.B. mit dem Bündnis “Mut machen – Steele bleibt bunt” und den “Essener Anthologien” mit Artur Nickel konnten erfolgreich fortgesetzt werden.

Neue Kooperationen, wie z.B. mit den Hofmärkten Steele oder der Choreografin Jelena Ivanovic und dem Projekt “Heimat?” wurden gestartet.

Auch das Kindertheater-Herbstferienprojekt hat wieder die jungen TeilnehmerInnen ins Haus gelockt und uns allen viel Freude bereitet.

2020

Es fing vielversprechend an…und dann…Lockdown. Schock, Reaktion, Bearbeitung und Neuorientierung (vgl. Cullenberg, 1987; Kast, 1989).

Mitten im Lockdown haben wir intensiv an einem Antrag für eine dreijährige Konzeptionsförderung gearbeitet, für die wir glücklicherweise (oder auch einfach verdient…), im Juli die Zusage bekommen haben. Bis 2023 konnten wir so für unsere Produktionen, die Weiterentwicklung interner Strukturen und neue Formate etwas mehr Luft gewinnen.

Nach der Überwindung des ersten Corona-Schocks haben wir uns kurz geschüttelt, das Programm auf den Kopf gestellt und sind raus, in den Biergarten, gegangen. Das Sommer-Open-Air war geboren. An dieser Stelle auch ein Dank an die Stadt Essen für die Förderung im Rahmen des “Corona Sonderfonds Kultur 2020”.

So ähnlich hat es dann auch das Literatürk-Festival gehalten. Kurz schütteln und dann alles neu machen. Nicht draußen, sondern digital.

Weitere Fördermittel vom Bund im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR haben uns dann recht gut durchs Jahr und die Coronaauflagen gebracht.

Unsere Kneipe wird seit Frühjahr 2020 nun auch wieder fremd verpachtet.

2019

(folgt)

2018

(folgt)

2017

(folgt)

2016

10 Jahre Grend-Blues-Session, u.a. mit Peter Rüchel (ehemals Rockpalast) und der Essener Kultband 78-Twins. Kurz nach dem Jubiläum wurde die Zusammenarbeit mit dem langjährigen Moderator der Blues-Session seitens des GREND aufgekündigt. Die monatliche Session ist seitdem eingestellt.

Der Runde Tisch-Flüchtlingshilfe Steele gründet einen Verein. Das GREND  wird selbstverständlich Mitglied!

2015

Das GREND ist Mitveranstalter des zweitägigen Zukunftskongresses der LAG-soziokultureller Zentren NRW: „Vorwärts und wohin! im Düsseldorfer Zentrum ZAKK

11. türkisch-deutsches Literaturfestival „Literatürk“ mit dem (brandaktuellen) Schwerpunktthema „Menschenrechte“. Zu Gast u.a. die Generalsekretärin von Amnesty-Deutschland, Selimin Caliscan und der in der Türkei angeklagte und bedrohte Chefredakteur, Buchautor und Mitglied des Festivalbeirats Literatürk, Can Dündar.

Start der regelmäßigen Kurzfilmreihe für Kinder „Kinoeulen – Kurzfilme für Kids““

Im nahegelegenen Pläßweidenweg wird ein Zeltdorf für 500 Geflüchtete erreichtet. Das GREND lädt zusammen mit dem Kulturbeauftragten des Bezirks VII zur Gründung eines Runden Tisches „Flüchtlingshilfe Steele“ ein. Mehr als 400 Menschen nehmen an der  der Veranstaltung teil – Willkommenskultur in Steele!

2014

Das GREND schreibt eine Stellungnahme an die Stadt Essen zur Erhöhung des

Betriebskostenzuschusses –  nachdem der Kämmerer der Stadt Essen beabsichtigt, die Erhöhung wieder zurückzunehmen.

Das GREND beteiligt sich am erfolgreichen Bürgerbegehren „Messeumbau nicht um jeden Preis“

Erstes Grend-Open-air auf dem Hof des GREND; zwei Tage, fünf Bands; u.a. mit „best of „the wall“

2013

Zum 1075 Stadtjubiläum von Essen-Steele organisierte das GREND zusammen mit der AG-Steele 2010 das Jubiläumsprogramm. Hauptbestandteil war eine mehrtägige spektakuläre Lichtkunstaktion an und in verschiedenen Orten des Stadtteils – gestaltet von Künstlern und Künstlerinnen aus Essen und aus der Region; fachkundig kuratiert vom Essener Architekten Peter Brdenk.

Die „Steeler Art“ wird zum zweiten mal zusammen mit der AG-Steele 2010 veranstaltet und läuft über zwei Tage.

Die seit zwölf Jahren gedeckelte Betriebskostenförderung für das Grend ( und alle anderen freien Einrichtungen in Essen) wird um 10% erhöht. Zum ersten mal nach mehr als zehn Jahren! werden die Gehälter der Mitarbeiter analog der aktuellen Abschlüsse im öffentlichen Dienst angepasst.

2012

Die Kneipe des GREND wird nicht mehr fremdverpachtet, sondern vom Trägerverein des Zentrums übernommen und als eigenständiger Betrieb in Form einer UG (Unternehmensgesellschaft) weitergeführt. Die Räume werden grundsaniert und modernisiert und das Konzept komplett verändert. Nach einem ersten Geschäftsführerwechsel wird die neue Grend-Kneipe&Bar seit 2013 von der jungen Steelenserin Adrianna Wolska und ihrem Team sehr erfolgreich geführt.

„Dorforgien“, so nannte sich provokativ das nächste Großprojekt, an dem das GREND maßgeblich beteiligt war. Als Teil einer neu gegründeten regionalen Produktionsgemeinschaft freier Kultureinrichtungen, die das Projekt konzipiert und mit Hilfe zahlreicher Partner und Unterstützer (Land NRW, Kultursekretariat, Fonds Soziokultur, Stiftung Ruhr 2010, Stadt Essen, etc.) auf die Beine gestellt hat, wurden im Herbst 2012 an verschiedenen öffentlichen Plätzen im gesamten Ruhrgebiet Kunstaktionen durchgeführt, die das Spannungsverhältnis zwischen Metropolenanspruch und dörflicher Kleinräumigkeit künstlerisch thematisieren und neu ausloten wollten. In Essen wurde das Projekt am 15.9.2012 in Kooperation mit der AG-Steele 2010 auf dem zentralen Kaiser-Otto-Platz in Essen-Steele vor ca. 1000 Menschen aufgeführt.

Start der Konzertreihe „Kneipe live“ in der Grend-Kneipe&Bar; wöchentliche Livekonzerte mit unterschiedlichen Bands und Musikern bei freiem Eintritt

2011

Zusammen mit der AG-Steele 2010 veranstaltet das GREND die 1. Steeler ART; eine Kultur- und Kunstpräsentation in den Einzelhandelsgeschäften und den öffentlichen Orten in Steele.

Start der neuen Ausstellungsreihe „Aus der Reihe…“. für und von jungen Künstlern aus Essen.

Das Land NRW nimmt die Kürzungen in der Erwachsenenbildung aus dem Jahr 2007 wieder zurück und friert die Förderung auf den alten Stand ein.

Das Grend feiert seinen 15ten Geburtstag!

Der letzte Pächter der Grend-Gastronomie schmeist das Handtuch und muss aus finanziellen Gründen leider aufgeben. Immerhin hat er fast sechs Jahre durchgehalten.

2010

Kulturhauptstadt Essen/Ruhr 2010: natürlich darf das Grend in diesem Kontext nicht fehlen: mit insgesamt 5 Projekten – vom „Kopleck-Museum“ über zwei europäische Festivals bis hin zu regionalen Projekten für Kinder und Jugendliche reichen die Projekt- und Aktionsvorschläge des Grend. Leider wurde keines der Projekte mit in das Kulturhauptstadtprogramm aufgenommen.

Der Trägerverein: Kulturzentrum Grend e.V. wird als Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 SGB VIII (KJHG) vom Jugendhilfeausschuss unbefristet anerkannt.

Das GREND wird Träger des Kulturhauptstadt 2010-Projektes: Slam 2010 – deutschsprachige Meisterschaft des Poetry- Slam im Ruhrgebiet. Die Meisterschaft findet im GREND und im gesamten Ruhrgebiet statt; zum Finale in der Jahrhunderthalle in Bochum kamen ca. 3.000 Besucher.

Das Grend veranstaltet zusammen mit der neugegründeten Arbeitsgemeinschaft Steele 2010 und unter der Regie von Rolf Dennemann erfolgreich das Local Hero-Großprojekt der Kulturhauptstadt Essen 2010 „Kein Wasser runterschütten“ im Steeler Center-Carreé. Das Projekt war u.a. Kooperationspartner und Exkursionsziel des europäischen Kongresses „shortcut“ der Kulturpolitischen Gesellschaft im Juni 2010.

Das GREND wird offiziell zertifiziert als „Barrierefreie Einrichtung“ für Gehbehinderte. Rollstuhlfahrer können – bis auf einige Räume im Mittelgeschoss des Gebäudes und im Gästehaus – alle Räume und eine speziell umgebaute Behindertentoilette ohne fremde Hilfe erreichen. Weitere Maßnahmen, etwa für Hör- und Sehbehinderte – konnten aus Kostengründen bisher nicht realisiert werden

Das Grend-Gästehaus stellt einen Besucherrekord auf: mit knapp 3.000 Übernachtungen wurde das Vorjahresergebnis um weit mehr als die Hälfte übertroffen. Die Gruppen

kommen aus dem gesamten Bundesgebiet, zum Teil auch aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland. Seit mehreren Jahren sind Kunststudenten der Universität Logan/Utah USA in Begleitung ihres Professors für jeweils fünf Wochen im GREND zu Gast. Tourismusförderung pur für Essen!

2009

Auftakt der (leider erfolglosen) Reihe des Theaters: Steeler Stündchen: ein lokales Veranstaltungsformat.

Start der Single-Partys für Menschen mit und ohne Behinderung. In Kooperation mit zahlreichen Organisationen der Behindertenhilfe aus Essen ist diese Party ein Novum für die Stadt und ein echtes Highlight für ihre Besucher.

2008

Das GREND begründet mit anderen freien Kulturträgern aus Essen die „kulturellen Marketinginitiative Essen“, die bis heute sehr aktiv ist. Moderator ist der Ehrenpräsident des Essener Marketingclubs und Unterstützer der Freien Kulturszene, Peter Cristofolini.

Das Grend wird Kooperationspartner der Essener Jugendkunstakademie und beteiligt sich mit eigenen Veranstaltungen und Projekten. Daraus entwickelte das GREND ein Konzept und die Idee einer „dezentralen Jugendkunstschule für Essen“; das Konzept wurde leider durch die Stadt Essen nicht weiterverfolgt und landete dort in der Schublade.

Das GREND schreibt einen offenen (Brand)Brief an den Kulturausschuss der Stadt Essen und warnt vor einer drohenden Insolvenz des Zentrums, sollte sich der seit 12 Jahren eingefrorene Betriebskostenzuschuss nicht erhöhen!

2007

Das Land NRW kürzt noch einmal die Mittel für die Erwachsenenbildung um 18%; das Grend-Bildungswerk gerät damit unter enormen finanziellen Druck! Elf Erwachsenenbildungsträger in Essen, darunter das GREND-Bildungswerk und die VHS , schreiben dazu eine gemeinsame Stellungnahme an die Landesregierung und fordern eine Rücknahme der Kürzungen.

2006

Konzeptförderung der Staatskanzlei NRW für das Grend/Theater Freudenhaus für das türkisch-deutsche Projekt: Theater der Migranten. Förderungshöhe: 120.000,-€ für drei Jahre von 2006 bis 2008. Die Produktion „Hochzeit alla Turka“ wird an zahlreichen Orten in der Region und an Schulen aufgeführt. Zu den ersten Ensemblemitgliedern gehörte u.a. der Schauspieler Hilmi Sözer.

Das erste Steeler Lesefestival findet im Grend statt. In Zusammenarbeit mit dem Essener Lesebündnis sowie einer Reihe von Schulen im Bezirk gab es einen ganzen Tag Lesungen, Textproben, Diskussionen und Bücheraktionen.

Das GREND ist federführend beteiligt an der Entwicklung und Kommunikation von zahlreichen Ideen und Projekten für die Kulturhauptstadt Ruhr 2010; Gründung des ruhrgebietsweiten Netzwerkes „Idee sucht Partner“.

Das Land NRW kürzt die Mittel für die Erwachsenenbildung um weitere 5%

Das Grend feiert seinen 10ten Geburtstag!

2005

Der Konzertbereich veranstaltete den 1. Grend-Poetry-Slam, eine neue Form der Präsentation von Literatur und Texten: seit Jahren ist die Veranstaltung bundesweit bekannt und außerordentlich erfolgreich; im Rahmen des 20-Jahres-Jubiläums findet am Samstag, 1.10.der 43. Poetry-Slam  statt.

Gründung und erfolgreiche Durchführung des 1. türkisch-deutschen Literaturfestivals „Literatürk“ zusammen mit drei türkischstämmigen Migrant*innen. 2016 findet Literatürk zum 12ten mal statt! Literatürk findet mittlerweile bundesweite Beachtung und ist eines der wenigen türkisch-deutschen Literaturfestivals bundesweit. Literatürk wird seit 2005 vor allem aus Mitteln der regionalen Kulturförderung Ruhrgebiet des Landes NRW unterstützt.

Start der Konzertreihe „Klangkosmos Weltmusik“; ein Veranstalternetzwerk , das sich zum Ziel gesetzt hat, anspruchsvolle Weltmusik in ganz NRW zu präsentieren. Das Grend ist dabei der lokale Veranstalter für die Stadt Essen. Die hochkarätigen Veranstaltungen wurden von den Kultursekretariaten Gütersloh und Wuppertal unterstützt; in Essen hat sich das Kulturbüro, die Allbaustiftung und die Sparkasse mit beteiligt. Klangkosmos wurde im Jahr 2011 aus finanziellen und strukturellen Gründen beendet.

Start der 1. Ausgabe des Ruhrlesebuch/der Essener „Anthologien“ im Kontext der „Lernwelt Essen“ unter dem Motto: „Fremd und doch daheim“; ein Buch- und Schreibprojekt für Kinder und Jugendliche in Essen und später aus dem gesamten Ruhrgebiet.Herausgeber: Artur Nickel und Andreas Klink. Das Buchprojekt wird 2016 zum 12ten mal organisiert. Aktuelles Thema ist „Grenzen und Grenzverschiebungen“. Herausgeber ist der Autor Artur Nickel. Produziert und veröffentlicht wird das jeweilige Buch vom Geestverlag/Vechta.

2004

In diesem Jahr wurde die Organisationsstruktur das Grend einer weitreichenden Änderung unterzogen. Die schon seit Jahren in Essen aktiven  Einzelvereine Werkstatt e.V. und Zimmertheater in Essen e.V. wurden in ‚dezentrale Geschäftsbereiche’ des Trägervereins: „Kulturzentrum Grend e.V.“ umgewandelt.

Das GREND beteiligt sich am Ruhrmarathon 2014 – und wird dort von zwei in Steele bekannten Läufern mit vertreten…

Nach jahrelangem Ärger mit Stadt und Geschäftsleuten gründet das GREND zusammen mit den Betreiberinnen des seit Jahren illegal stattfindenden „wildenTrödelmarkts“ in Steele den Verein „Die Flöhe e.V.“ In der Folge bekommt der Verein eine offizielle Nutzungsnehmigung von der Stadt für die Durchführung regelmäßiger Flohmärke auf dem Steeler Grendplatz. Bis heute ist das Problem damit gelöst.

2003

Die neue künstlerische Leitung im Theater Freudenhaus beginnt ihre Tätigkeit. Ziel war es, die künstlerische Qualität des Theater zu verbessern und das Theater konzeptionell und inhaltlich weiterzuentwickeln. Künstlerische Leiter bisher waren und sind: Volker Koopmanns aus Düsseldorf, Markus Beutner-Schirp aus Bochum – und aktuell Rainer Besel aus Duisburg

Das Grend ist erster Preisträger des „Initiativenpreises NRW“ des Paritätischen Jugendwerks NRW für das Kinderkreativprojekt: Grend forscht – über seltsame Tiere und Pflanzen“. Preisgeld: 5.000,- €

Das Grend ist Preisträger des offiziellen Stiftsquelle Umweltpreises, ebenfalls für das Kinderkreativprojekt: „Grend forscht“

2002

Theaterkrise; die Schauspieler stellen die Struktur des Theaters in Frage. Zwei Mitarbeiter und mehrere Schauspieler verlassen das Theater. In Folge wird erstmalig ein künstlerischer Leiter für das Theater beauftragt.

Der 1997 eingerichtete Medien-/Videobereich des GREND musste aus finanziellen und personellen Gründen aufgegeben werden.

Das Land NRW kürzt die Weiterbildungsmittel für die Erwachsenenbildung um 15%. Davon ist auch das Grend-Bildungswerk und damit auch das GREND erheblich betroffen.

2001

5tes und letztes Festival Steele International V: legal-illegal-global; Menschen brauchen Perspektive. Schon zu dieser Zeit waren Migration und Flucht ein wichtiges Thema für uns!

Das Grend feiert seinen 5ten Geburtstag mit einem umwerfenden Programm: Motto; Wie kommt die Giraffe auf das Eis? Eine Persiflage auf den Überlebenskampf freier Kultur in Essen.

2000

Beginn der mehrteiligen Veranstaltungs- und Diskussionsreihe zum Strukturwandel im Ruhrgebiet „Der goldene Westen wird neu dekoriert“

Konzert mit den Charts-Stürmern der Gruppe ‚Reamon’ im GREND

Die Grend-Gastro ist am Ende: die Grend-Mitbegründer und ersten Pächter der Grend-Gastronomie „Kantine“ müssen aus finanziellen Gründen aufgeben. In den kommenden Jahre gibt es bis 2012 weitere vier Pächterwechsel!

Das Grend machte auf spektakuläre Art und Weise noch einmal auf seine

finanzielle Situation aufmerksam. Die Fassade des Gebäudes wurde mit einem riesigen

Hemd verkleidet: Unter dem Motto: „Grend steht im Hemd“ wurde auf die desolate finanzielle

Situation, die mangelhafte Förderung sowie auf die seit Jahren ausstehende vertragliche

Absicherung des Grend hingewiesen.

Nach 7 Jahren und 67 Ausgaben wurde im April dieses Jahres die ehrenamtlich erstellte Mitmach-Zeitung aus personellen und finanziellen Gründen eingestellt. Das Grend-Blatt war ein vom Grend herausgegebene kritische Stadtteilzeitung für den Bezirk VII.

Der Essener Kabarettist Hagen Rether präsentiert sein Premierenprogramm ‚Liebe’ im Freudenhaus

Die Wanderausstellung ‚Labyrinth Fluchtweg’ in einem LKW-Truck ,macht erfolgreich zwei Tage Station auf dem GREND-Platz in Steele

Das GREND ist mit einem LKW-Truck mitten drin beim ersten ‚Karneval der Kulturen ‚ in Essen: oben drauf die Brass-Band Schwarz-Rot-Atemgold 09 und die afrikanische Percussionsgruppe’Boba’

Premiere des neuen Programms der rasant aufstrebenden Essener Sängerin Christiane Weber und ihres Partners Tim Beckmann :’Himmel ist oben’; Christiane Weber verstarb im Jahr 2012; ein großer Verlust für uns und für die Musik- und Kulturszene der Stadt!

Auftakt der neuen Konzertreihe ‚electronic-beats’ mit Schneider TM und DL Dr. Ben

1999

Das Werkstatt-Bildungswerk’ fusioniert mit dem Münsteraner Forum-Bildungswerk. Damit verbunden war eine Ausweitung der Unterrichtsstundenkontingente sowie eine entsprechend höhere Förderung des Landes NRW

Das GREND war Mitbegründer und Kooperationspartner des regionalen Projektes „Swingbeats-Jazzpodium Ruhr“; später entstand daraus das Jazzwerk Ruhr, eine Auftritts- und Produktionsplattform für Jazzmusiker aus dem Ruhrgebiet. Jazzwerkruhr wurde 2015  beendet.

Eröffnung der neuen Konzertreihe ‚Neue Deutsche Klänge’ mit den Gruppen ‚Erdmöbel’ und ‚Kiosk’

Konzert mit den heute stadionfüllenden „Sportfreunde Stiller“ im GREND

Gründung des TPZ-Ruhr (Theaterpädagogisches Zentrum Ruhr); ein vom BUT (Bundesverband Theaterpädagogik) zertifiziertes Institut zur Ausbildung von Theaterpädagogen.

1998

Die Freunde der italienischen Oper erhält den mit 15.000 DM notierten Preis des NRW-weiten Festivals des freien Theater „Theaterzwang

Das 5te Steeler Stadtteilgespräch findet statt zur Veröffentlichung des Buches „End-

station Größenwahn – Die Geschichte der Stadtsanierung in Essen-Steele” mit

Autor Tim Schanetzki, Prof. Roland Günter, Fr. Dr. Wiese von Ofen, u.a. Aus der Veranstaltung entwickelte sich die Planungsgruppe Steele, ein Forum für Bürgerbeteiligung an der Stadtteilentwicklung Steeles.

Die interkulturelle Veranstaltungsreihe „Café International feiert ihr 5jähriges Bestehen.

Eröffnung des Konzertreihe: local stage, mit Bands aus dem ortsnahen Umfeld

Erstes Kinderferienprojekt Sommer 1998 im Grend; mit 120 kleinen und größeren „Rittern“. Motto: Eine Reise ins Mittelalter, Bis heute veranstaltet das GREND jährlich in den Sonnerferien ein zweiwöchhiges Kinderkreativprogramm!

Das GREND ist Kooperationpartner des Filmfestivals „Wem gehört die Stadt“ im Filmstudio-Kino Essen

Der Schauspieler und Gründer des Theater Freudenhaus „Thomas (Schnulli) stirbt nach schwerer Krankheit; ein großer und schmerzlicher Verlust für das Theater Freudenhaus und für die Kleinkunstszene im Ruhrgebiet

Seit 1998 engagierte sich das Grend im Rahmen der regionalen Kulturpolitik. Im Abschlussjahr der IBA-Emscherpark und mit Beginn der regionalen Kulturförderung in NRW/im Ruhrgebiet baute des Grend federführend den regionalen Zusammenschluss von zahlreichen Kulturschaffenden, die „Off-Szene-Ruhr“ mit auf. In der Folge konnten einige Großprojekte wie die Ruhr-Revue, Connected City, Odyssee-Kulturen der Welt, Pixelprojekt u.a. durchgesetzt und durchgeführt werden. 2002 wurde mit Neuauflage der regionalen Kulturförderung vom Grend der erste ruhrgebietsweiter Projektetag im Mülheimer Ringlokschuppen mit großem Erfolg veranstaltet. Der Geschäftsführer des Grend war bis 2004 Sprecher des längst nicht mehr aktiven Netzwerkes.

Einbau einer Be- und Entlüftungsanlage im Konzertraum des GREND; finanziert aus Umbaumitteln des Landes NRW und eigenen Mitteln

Start von „Musiks und Lyriks“, eine von den verstorbenen Schauspieler des Freudenhaus-Theaters ‘Thomas Koppelberg’ ins Leben gerufenen Poetry- und Kleinkunstreihe.Die Reihe wurde lange Zeit organisiert von dem Freudenhaus-Schauspieler GiamPiero Piria (Freunde der italienischen Oper)

Start der Amateurtheaterreihe des Theater Freudenhaus und des Grend-Bildungswerk. Daraus hat sich später sehr erfolgreich das TPZ (Theaterpädagogische Zentrum Ruhr) entwickelt.

1997

Eröffnung des Tanzsalons „Tango Argentino“; aus räumlichen Gründen musste die Veranstaltung später eingestellt werden

Eröffnung des Kinderkinos „KiKi“ im Grend – Leiter, Wolfgang Bort, der im vergangenen Jahr leider verstarb – und mit dem wir uns heute noch eng verbunden fühlen!

Eröffnung der Konzertreihen: Out of mainstream, Schräge Vögel, Worldbeat in concert;

Das GREND ist maßgeblich an der Organisation und Durchführung des ersten, zweiten und dritten J.O.E.Festivals im ehemaligen Satiricon-Theater beteiligt.

Start des Videobereichs „GREND-TV; ein regelmäßiges Videomagazin des GREND in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen OK 43

Eröffnung des verglasten Anbaus (Wintergarten) an die Grend-Gastronomie. Die Investitionskosten in Höhe von 140.000 DM (= ca. 70.000,-€) wurden mit Hilfe der GLS-Bank in Bochum durch den Trägerverein des GREND aus über 30 Einzeldarlehen von Privatpersonen sowie einer Zuwendung der Stadt Essen in Höhe von 15.000,-€ finanziert. Das Festival der Kulturen: Steele International“ findet zum dritten mal statt. Es wurde seit 1995 alle zwei Jahre vom Vorläuferverein des Grend in Essen-Steele in enger Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen open-air Festival mit lokalen, regionalen Künstlern sowie mit internationalen Stars der Weltmusik durchgeführt. Ziel war es, im Bezirk die Kultur der Migranten öffentlich zu präsentieren und um mehr Verständnis und Toleranz zu werden. Das Festival wurde 2001 zum letzten mal durchgeführt und anschließend aus aus finanziellen Gründen eingestellt.

1996:

September/Oktober: Nach acht Jahren Planung und Umbau: Eröffnung des GREND durch die ehemalige Kulturministerin des Landes NRW, Ilse Brusis. Es wird eine Woche lang gefeiert – die zahlreichen Gäste und Besucher sind durchweg begeistert.

Die Erstproduktion von Sigi Domkes „Freunde der italienischen Oper“ feiert ihre umjubelte Premiere; und wird – entgegen andersartiger Verlautbarungen –  zur „Mutter aller Ruhrgebietskömödien“. Die „Oper“ steht nach zwanzig Jahren heute noch immer auf dem Spielplan des Freudenhaus; ein absolutes Novuum in der freien Theaterszene!

Start der Jazz-Workshops im GREND in Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Jazz-Offensive.-Essen e.V. (J.O.E.).