Das Konzert findet Corona-bedingt als bestuhlte Veranstaltung statt. Bis zum Sitzplatz besteht Maskenpflicht. Auch auf dem Weg zur Toilette oder Theke. Es gibt aber auch Getränkeservice zum Platz.Wir müssen die Adressdaten der BesucherInnen erfassen. Der Raum wird gut durchlüftet, es gibt Pausen und es werden maximal 47 Karten angeboten. Bitte rechtzeitig kommen – Einlass ist immer eine Stunde vor Beginn.Wir kriegen das hin!

Infos zu den Tickets:

VVK-Preis ohne zusätzliche Gebühr: im Grend erhältlich – Dienstag + Freitag, jeweils von 10h bis 12h sowie von 14.30h bis 17.30h.

VVK-Preis ohne zusätzliche Gebühr: beim Plattenladen Rockstore in Essen-Steele – www.rockstore-essen.de

VVK-Preis plus Gebühr: an allen bek. VVK-Stellen über unseren Anbieter reservix, sowie beim Kauf online über unsere Seite www.grend.de

Matthias Reuter
„Wenn ich groß bin, werd´ ich Kleinkünstler“
Kabarett


Auf die Frage „Was möchtest Du mal werden, wenn du groß bist“ antwortete Matthias Reuter als Kind
meist mit der Gegenfrage „Wie groß muss das denn genau sein?“ Man muss es ja nicht übertreiben.
Darum ist er heute auch Kleinkünstler, denn er weiß: Humor ist oft eine Frage der Perspektive. Und
von unten nach oben lacht es sich viel herzlicher als umgekehrt.
Warum trotzdem alle dauernd nach oben wollen, hat er nie verstanden. So bleibt er am Boden und
besieht sich von dort aus die Vorturner, Vorbilder und Vordenker des Landes. Er hat Verständnis dafür,
dass laut Umfragen ausgerechnet Günther Jauch das größte Vorbild der Deutschen ist, denn der gibt
im Gegensatz zur Kanzlerin zumindest öffentlich zu, dass er mehr Fragen hat als Antworten. Das ist bei
vielen nicht so. In der Antike sagte Sokrates noch selbstkritisch: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Diese
Zeiten sind vorbei. Heute präsentiert einem jeder die einzige und alleinige Wahrheit. Und da ist
Vorsicht geboten. Denn Leute, die immer die Wahrheit kennen, haben sie sich meist selbst ausgedacht.
Dieses Kabarettprogramm ist jedenfalls von vorne bis hinten erfunden. Matthias Reuter kennt die
Wahrheit auch nicht. Aber seine erfundenen Geschichten kommen oftmals nah dran. Dafür ist er
bislang schon zehn Mal mit lustig klingenden Kabarettpreisen ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem
Publikumspreis des Hessischen Kabarettpreises 2018, aber auch z.B. mit der Jurypreis-Kappe des
Wettbewerbs Tegtmeiers Erben im Jahr 2011. Studiert hat er auch: Germanistik, neuere Geschichte
und Philosophie (also Kleinkunst-Fachabitur). Und seit 2010 kann er davon leben. Bis 2070 muss er
davon leben (sagt sein Rentenbescheid). „Wenn ich groß bin, werd ich Kleinkünstler“ ist sein fünftes
Programm. www.matthiasreuter.de
Regie: Heinz-Peter Lengkeit
Künstleragentur und Kontakt: Susanne Fünderich // Künstleragentur Grubenblumen
www.grubenblumen.de
Pressezitate zum Programm:
„Trotz der vielen Lacher erzeugenden Stellen in seinem Programm bleibt der Mann aus Oberhausen
stets auf der hohen Ebene hintersinniger Gedanken, oft gepaart mit tiefschwarzem Humor der
feinsten Art.“ (Badisches Tagblatt, 11.12.2017)
„Zum Schluss sitzt Matthias Reuter einfach nur da und tut das, was er auch so manchem politischen
Stammtischschwätzer empfiehlt: Er verschweigt seine dummen Gedanken. 50 seien es an der Zahl.
Und glücklicherweise hat er in den knapp zwei Stunden zuvor gefühlt fünf mal fünfzig herrliche,
skurrile, erhellende, weise und nachdenklich stimmende Gedanken kundgetan. (…) Kaum jemand
schafft es derzeit, bundesdeutsche Wirklichkeit derart treffend in abstrusen Szenarien zu
überzeichnen wie der Germanist mit Ruhrpott-Bindung“ (WAZ, Juni 2016)
Wenn Humor ist, wenn man trotzdem lacht, dann ist Matthias Reuter ein Humorist, wie uns lang keiner mehr
zum Lachen brachte. Ein Schelm, der Böses dabei denkt – aber selbst nie böse wird.“ (NRZ)
„Reuter versteht es, zwischen Quatsch und Blues mit feinem, leisen Humor Dingen auf den Grund zu
gehen, die selbst im Kabarett seltenst entlarvt werden.“ (WAZ, Februar 2015)
„Wer Roski mag, wird Reuter lieben.“ (Bonner Generalanzeiger, März 2016)